E-Rechnung in Finnland: Fristen und Regeln

Auf einen Blick

Finnland hat kein B2B-E-Rechnungsmandat; die Konsultation des Staatsschatzamts endete im März 2026. Unternehmen mit mehr als 10.000 € Umsatz haben seit dem 1. April 2020 ein Recht, E-Rechnungen zu verlangen. B2G gilt seit 2020.

Für den Umsatzsteuer-Status „Umsatzsteuerpflichtig“.
GrößenklasseEmpfangen seitAusstellen ab
Alle Unternehmen (keine Umsatzschwelle)Derzeit keine Pflichtnoch kein Datum vorgeschlagen Quelle: VATupdate · 03.01.2026 · geprüft 15.10.2026 · sekundär
Umsatz über 10.000 € (Recht, E-Rechnungen zu verlangen)Derzeit keine PflichtKeine Pflicht gefunden

Geprüft:

Wer ist betroffen?

Geltungsbereich: Keine Empfangspflicht im B2B-Bereich; Unternehmen mit mehr als 10.000 € Umsatz können E-Rechnungen verlangen

Stufen der Ausstellungspflicht

Kleinunternehmerregelung: Entfällt (keine B2B-Pflicht)

Muss E-Rechnungen empfangen: nein · Muss E-Rechnungen ausstellen: nein

Unternehmen mit mehr als 10.000 € Umsatz können von ihren Lieferanten E-Rechnungen verlangen. Die Recherche beschreibt keine finnische Kleinunternehmerregelung für die Umsatzsteuer.

Modell und Plattform

Nachträgliche Prüfung (dezentral, keine Freigabe)

Plattform: Keine für B2B; die Staatskasse (Valtiokonttori) ist die finnische Peppol Authority

Modell der nachträglichen Prüfung (Post-Audit); die E-Rechnung im B2B-Bereich ist freiwillig.

Formate und Netzwerke erklärt

Formate

E-Rechnungsformate in Finnland
FormatSyntaxVersionMuss angenommen werdenHinweise
FinvoiceFinvoice XMLIn der Recherche nicht erfasstneinFinnisches nationales Format. Quelle: VATupdate · 03.01.2026 · geprüft 15.10.2026 · sekundär
TEAPPSXMLTEAPPSXMLIn der Recherche nicht erfasstneinFinnisches nationales Format. Quelle: VATupdate · 03.01.2026 · geprüft 15.10.2026 · sekundär
Peppol BIS Billing 3.0UBL 2.13.0neinPeppol ist eines der drei verwendeten Formate. Quelle: VATupdate · 03.01.2026 · geprüft 15.10.2026 · sekundär

Kanäle und Zulassung

Übermittlungskanäle in Finnland
KanalArtPflichtHinweise
PeppolPeppolneinFreiwilliger Weg im B2B-Bereich.

Zulassung von Anbietern

Keine Zulassung · Erforderlich: nein

Es gilt keine B2B-Pflicht und daher keine Zulassung für Softwareanbieter. Quelle: VATupdate · 03.01.2026 · geprüft 15.10.2026 · sekundär

Empfangen: So erreichen Sie Rechnungen

Empfangspflicht: Derzeit keine Pflicht keine Quelle: VATupdate · 03.01.2026 · geprüft 15.10.2026 · sekundär

Das Recht, E-Rechnungen zu verlangen, besteht seit 1. April 2020; sein Beginn ist nicht verifiziert.

Was Sie einrichten

  • Peppol-Zugangspunkt (Access Point) (Lieferanten öffentlicher Auftraggeber): Einer der B2G-Wege.

Senden: Was Ihre Kunden erwarten

Öffentlicher Sektor

E-Rechnung an öffentliche Auftraggeber seit Gesetz Quelle: VATupdate · 03.01.2026 · geprüft 15.10.2026 · sekundär

Peppol / Finvoice / TEAPPSXML

Formate: Finvoice, TEAPPSXML, Peppol BIS Billing 3.0

Gesetz 241/2019.

Großkunden auf SAP Business Network, Coupa, Tungsten oder Basware: siehe Integrationen.

Aufbewahrung

Aufbewahrungsfrist: 6 Jahre Quelle: Verohallinto (Finnish Tax Administration) · 01.09.2023 · geprüft 16.10.2026 · amtlich

Die Frist beginnt: Umsatzsteuer: Beginn des Jahres nach dem Kalenderjahr des steuerpflichtigen Vorgangs; Buchungsbelege: Ende des Jahres, in dem das Geschäftsjahr endete

  • 6 Jahre für Rechnungen/Belege (AVL 209 o-q §; KPL 2:10), 10 Jahre für Bücher und Jahresabschlüsse (KPL 2:10), 13 Jahre für Immobilien.
  • Seit HE 226/2022 keine räumliche Beschränkung der Aufbewahrung im Umsatzsteuerrecht, die Unterlagen müssen aber in Finnland ohne unangemessene Verzögerung prüfbar sein; elektronische Aufbewahrung im Ausland erfordert Echtzeitzugriff.

Integrationspunkte

  • Peppol-Zugangspunkt (Access Point) (Lieferanten öffentlicher Auftraggeber): Einer der B2G-Wege.

Verbreitete Buchhaltungs- und Rechnungsprogramme

Netvisor · Procountor · Fennoa · Holvi

Was das für Sie bedeutet

Abgeleitet aus den Entscheidungsregeln unserer Prüfung für vier typische Profile. Ihre Antworten können abweichen; prüfen Sie Ihren Fall.

Pflichten für Finnland prüfen

Termine

Termine anzeigen für
  1. E-Rechnung an öffentliche Auftraggeber (B2G) verpflichtend (Gesetz 241/2019) Gesetz Quelle: VATupdate · 03.01.2026 · geprüft 15.10.2026 · sekundär
    Lieferanten öffentlicher Auftraggeber · Öffentlicher Sektor, Ausstellen
  2. Unternehmen mit mehr als 10.000 € Umsatz können von Lieferanten E-Rechnungen verlangen Gesetz Quelle: VATupdate · 03.01.2026 · geprüft 15.10.2026 · sekundär
    ungeprüftWir haben dies in Sekundärquellen gefunden oder die Quellen widersprechen sich; im amtlichen Text ist es noch nicht bestätigt. Zu den ungeprüften Angaben
    Unternehmen mit mehr als 10.000 € Umsatz · Empfangen
  3. ViDA: strukturierte E-Rechnung und digitale Meldung für innergemeinschaftliche B2B-Lieferungen; die Zusammenfassende Meldung entfällt Gesetz Quelle: European Commission, DG TAXUD · 11.03.2025 · geprüft 15.10.2026 · amtlich
    Alle Unternehmen in der EU mit innergemeinschaftlichen B2B-Lieferungen · Ausstellen, Empfangen, Melden · EU

Auf die Beta-Warteliste

Beantworten Sie die vier Fragen der Prüfung und hinterlassen Sie am Ende Ihre E-Mail-Adresse. Wir nutzen sie nur für die Beta, mit Double-Opt-in.

Pflichten prüfen

Quellen

  1. VAT invoice requirements (VH/3634/00.01.00/2023) · Verohallinto (Finnish Tax Administration) · 01.09.2023 · geprüft 16.10.2026 · amtlich
  2. Briefing document and podcast: e-invoicing and e-reporting in Finland · VATupdate · 03.01.2026 · geprüft 15.10.2026 · sekundär
  3. E-invoicing legislation research, status as of 15 October 2026 (internal evidence log) · einvoice project · 15.10.2026 · geprüft 16.10.2026 · sekundär · internes Dokument docs/research/einvoicing-legislation-2026-10.md
  4. Adoption of the VAT in the Digital Age package · European Commission, DG TAXUD · 11.03.2025 · geprüft 15.10.2026 · amtlich

Ungeprüfte Angaben

Wir haben dies in Sekundärquellen gefunden oder die Quellen widersprechen sich; im amtlichen Text ist es noch nicht bestätigt.

  • Der Beginn des Rechts, E-Rechnungen zu verlangen (1. April 2020), ist nicht bestätigt.
  • Der Gesamtstatus wird als „vorgeschlagen“ angezeigt; die Recherche führt Finnland je nach Lesart der abgeschlossenen Konsultation der Staatskasse als „keine“ oder „vorgeschlagen“.
  • Sanktionen, Formatversionen und Regeln für Kleinunternehmer sind von der Recherche nicht abgedeckt.

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